Gold am STV Turnerskitag 2014

FL. An den Schweizerischen Turnerskitagen in Grindelwald starteten vier Näfelser Turner am Wettkampf. Bei den Mannschaften gewann der TV Näfels zusammen mit dem TV Reichenbach BE die Teamwertung und wurde als Schweizer Meister geehrt. Auch bei den Einzelwettbewerben resultierten gute Leistungen.

Gruppenbild der Näfelser Turner. (Bilder: zvg)

 

Gut gelaunt nahmen Heinz Landolt, André Hauser, Kilian Pianta und Franco Landolt die Reise nach Grindelwald bereits am Freitag in Angriff. Nach einer kurzweiligen Fahrt checkten die Turner in der Unterkunft ein. Sie schliefen in einem Zimmer mit 30 Betten zusammen mit dem TV Fischenthal. Die Nachtruhe nahmen die Zürcher Oberländer nicht so genau. Mehr oder weniger ausgeruht machten sich die Turner am Samstagmorgen bereits um 07.00 Uhr auf den Weg zur Männlichen-Bahn. Was für ein Traumtag! Blauer Himmel, weit und breit keine Wolke in Sicht, die pompöse Kulisse rund um Eiger, Mönch und Jungfrau zeigte sich von ihrer besten Seite.

Franco Landolt schnellster Näfelser


Bei der Besichtigung wurde klar, gutes Material und eine feine Klinge waren von Vorteil, mitten im Rennhang war eine lange Gleitpassage. Nach dem Einfahren begaben sich die Näfelser ins Startgelände. Heinz Landolt zauberte ein Skiwachs hervor und die Skier wurden noch wettkampfmässig präpariert.

In der Kategorie Herren 1 startete Kilian Pianta mit der Startnummer 115 als erster Näfelser. Er stand im Flachstück wohl etwas zu hart auf dem Ski und verlor dadurch viel Zeit, Rang 45 mit 1:07.91. Anschliessend kam der Auftritt vom Oberturner André Hauser. Auch mit dem Slalomski konnte Hauser durch eine geschickte Fahrweise die Zeit von Pianta unterbieten, Rang 29 mit 1:03.51. Mit der Nummer 121 war Franco Landolt an der Reihe. Rang 15 mit 1:01.16, die Qualifikation für den Parallelslalom der schnellsten Fahrer war geschafft! Mit der Nummer 172 startete Heinz Landolt in der Kategorie Herren 2. Mit der Ideallinie im Kopf fuhr Heinz einen souveränen Lauf, doch kurz vor dem Schluss verlor er diese und musste im weichen Schnee einen Umweg fahren, was natürlich Zeit und Tempo kostete. Trotzdem landete er auf dem guten 9. Rang mit 1:03.10.

Beim anschliessenden Parallelslalom war somit der TV Näfels mit Franco Landolt vertreten. Im 1/16-Final liess er seinen Skistock am Start, konnte sich aber durch eine tolle Aufholjagd und einer risikoreichen Fahrt dennoch für den 1/8-Final qualifizieren. Beim nächsten Lauf war die Konzentration zu fest bei den Skistöcken, sodass er beim Start einen Ski verlor und so ausschied. Ratlos versuchte er sich den Vereinskameraden zu erklären, doch diese konnten ihn schnell wieder zum Lachen bringen.

Die Aufholjagd beim Langlauf


Beim Einlaufen wurde klar, dass Heinz Landolt einen sehr guten Ski unter den Füssen hatte, was ihm zusätzliches Selbstvertrauen verlieh. Einige Sonnenminuten später, auch am Sonntag keine Wolke weit und breit, begann der Langlauf der Männer. Heinz Landolt und André Hauser nahmen die schöne Langlaufstrecke in Angriff. Trotz eines Sturzes kurz vor dem Ziel konnte Heinz dank einer super Leistung den 5. Rang mit 19:33.40 bei den Herren 2 erlaufen. André Hauser konnte stets sein Tempo laufen und war mit seiner Leistung zufrieden. Für ihn resultierte bei den Herren 1 der 13. Rang. Da auch im Langlauf ein neuer Modus eingeführt wurde, qualifizierte sich Landolt für den Sprint-Viertelfinale, da er unter den ersten 16 des Tages rangiert war. Nach einem harten Kampf musste sich Heinz als Dritter leider knapp geschlagen geben.

Kombination Einzel


Nach diesen Resultaten durfte man gespannt sein auf die Rangverkündigung der Kombinationswertung. Heinz Landolt erreichte in der Kategorie Herren 2 den tollen 7. Rang und André Hauser darf mit dem 12. Rang in der Kategorie Herren 1 ebenfalls zufrieden sein.

Schweizer Meister in der Mannschaftswertung


Zusammen mit dem TV Reichenbach wurde der TV Näfels Schweizer Meister in der Teamwertung der Kombination! Ein super Abschluss von diesem tollen Wochenende!

Franco Landolt unterwegs zur Fabelzeit
Franco Landolt unterwegs zur Fabelzeit
Bis zum Schluss alles gegeben: Heinz Landolt
Bis zum Schluss alles gegeben: Heinz Landolt
Zeigte auch am Sonntag keine Müdigkeit: André Hauser
Zeigte auch am Sonntag keine Müdigkeit: André Hauser